„Wer seine Heimat liebt, macht sie besser. Deshalb ist unser Ziel eine liberale Fraktion im Kreistag des Wartburgkreises. Mit 30 starken Kandidaten aus allen Regionen des Wartburgkreises sind wir optimistisch, dieses Ziel zu erreichen.“, so Sebastian Bethge, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Wartburgkreis-Eisenach.

Die anwesenden FDP-Mitglieder nominierten 30 Frauen und Männer für den Kreistag. Auch einige Parteilose kandidieren für die Freien Demokraten. Das Spitzenteam auf den ersten drei Listenplätze bilden Sebastian Bethge (Mihla), Kreistagsabgeordneter Helmut Hempel (Bad Salzungen) und Patricia Stütz (Unterbreizbach – OT Sünna).

Fünf der ersten zehn FDP-Kandidaten im Wartburgkreis sind Frauen. „Mit unserer Strategie 2021 werben wir bewusst um starke Frauen und motivieren sie zur Kandidatur. Wir möchten Vorreiter sein und ohne Quotenzwang mehr Frauen für Selbstbestimmung und liberale Ideale begeistern.“, Robert-Martin Montag, FDP-Kreisvorsitzender und gemeinsamer Europakandidat der ostdeutschen FDP-Landesverbände.

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Das Team Freien Demokraten für den Wartburgkreis.

Auf Platz 4 wählten die Liberalen den Treffurter FDP-Stadtrat Rüdiger Schwanz (Treffurt – OT Ifta). Rüdiger Schwanz gehörte bereits von 2009 bis 2014 dem Kreistag an. Auf Platz 5 folgt Tiefenorts Ortsteilbürgermeisterin Annett Schlotzhauer (Bad Salzungen – OT Tiefenort). Auf den weiteren Plätzen bis Listenplatz 10 folgen Christian Wollny (Krayenberggemeinde – OT Merkers), Ulrike Schneider (Mihla), Matthias Klatt (Bad Salzungen – OT Tiefenort), Heidemarie Bischoff (Gerstungen) und Vivien Spaniol (Bad Salzungen – OT Langenfeld). Abgeschlossen wird die Liste auf Platz 30 von Landtagskandidat Matthias Fallenstein (Moorgrund – OT Witzelroda).

Die inhaltliche Agenda für den Kreis erläuterte Spitzenkandidat Sebastian Bethge in seiner Vorstellungsrede. SuedLink und der ausufernde Windkraftausbau seien Symptome einer gescheiterten, planwirtschaftlichen Energiepolitik, die vom Kopf auf die Füße gestellt werden müsse. Entscheidend sei es, den ländlichen Raum und urbane Städte nicht gegeneinander auszuspielen. „Die wahre Gerechtigkeitsfrage des 21. Jahrhunderts entscheidet sich für den ländlichen Raum an der Erreichbarkeit von Infrastruktur und Daseinsvorsorge.“, so Sebastian Bethge, der auch für den Thüringer Landtag kandidiert. Ein lebenswerter ländlicher Raum brauche Landärzte, flexible Mobilität, eine intakte Umwelt und neue Versorgungsangebote. Der Wartburgkreis solle im Standortwettbewerb noch ambitionierter werden und auch international an die Spitze drängen.

„Wir müssen jetzt die Weichen für eine intelligent vernetzte und digitale Wartburgregion stellen.“

Sebastian Bethge

Die Region könne etwa als „Wartburg Valley“ eine Modellregion für autonome Mobilität und Nahversorgung über Drohnen werden. Die „Reallabore“ des Bundeswirtschaftsministeriums würden bereits heute Experimentierklauseln für neue Technologien und Geschäftsmodelle ermöglichen. „Für die entsprechende Innovationsfreudigkeit im Wartburgkreis brauchen wir den Blick der jungen Generation und eine eigenständige, liberale Fraktion im Kreistag.“, so Sebastian Bethge.

„Touristische Angebote in den Gemeinden entlasten die Städte und erhöhen die Lebensqualität der Einwohner auf dem Land.“

Patricia Stütz

Patricia Stütz, die auch Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbands im Wartburgkreis ist, setzt ihren Schwerpunkt auf die Stärkung des Tourismus im ländlichen Raum. Auch Bildungseinrichtungen könnten, so Stütz, durch Wandertage in private Sportparcours oder in kulturhistorische Stätten von besseren touristischen Angeboten vor Ort profitieren. „Auch Wäschereien, Bäckereien, und Fleischereien profitieren als touristische Randwirtschaft. Ein starker Tourismus sorgt auch für einen starken ländlichen Raum.“, so Patricia Stütz.

Weitere Themen der Freien Demokraten seien eine bessere Unterstützung der Jugendclubs und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexiblere Betreuungszeiten in den Kindergärten. Die technische Ausstattung der Schulen mit WLAN und modernen Lehrmitteln wollen die Freien Demokraten mit Hilfe des Digitalpakts verbessern. „Für unsere Kinder brauchen wir weltbeste und wohnortnahe Schulen und Sporthallen. Den Investitionsstau in Eisenach können wir helfen abzubauen, wenn die Schulen nach der Fusion an den Wartburgkreis übergehen.“, so Sebastian Bethge.

Kandidaten der Freien Demokraten für den Kreistag:

  1. Sebastian Bethge (Mihla)
  2. Helmut Hempel (Bad Salzungen)
  3. Patricia Stütz (Unterbreizbach – OT Sünna)
  4. Rüdiger Schwanz (Treffurt – OT Ifta)
  5. Annett Schlotzhauer (Bad Salzungen – OT Tiefenort)
  6. Christian Wollny (Krayenberggemeinde – OT Merkers)
  7. Ulrike Schneider (Mihla)
  8. Matthias Klatt (Bad Salzungen – OT Tiefenort)
  9. Heidemarie Bischoff (Gerstungen)
  10. Vivien Spaniol (Bad Salzungen – OT Langenfeld)
  11. Sebastian Gössel (Hörselberg-Hainich – OT Wenigenlupnitz)
  12. Denis Hepp (Bad Salzungen – OT Langenfeld)
  13. Kerstin Fallenstein (Moorgrund – OT Witzelroda)
  14. Eric Wittig (parteilos / Gerstungen – OT Lauchröden)
  15. Heike Tempel (parteilos / Bad Liebenstein)
  16. Marko Römhild (Bad Liebenstein)
  17. Fred Leise (Ebenshausen)
  18. Marco Kast (Bad Liebenstein)
  19. Kathy Wiegand (Mihla)
  20. Stefan Engel (Bad Liebenstein)
  21. Dietmar Nichterlein (Bad Liebenstein)
  22. Kurt Oberlies (Treffurt – OT Ifta)
  23. Thomas Becker (Bad Liebenstein)
  24. Stephanie Ender (parteilos / Bad Liebenstein – OT Meimers)
  25. Uwe Schön (parteilos / Krayenberggemeinde – OT Merkers)
  26. Patrick Schiel (parteilos / Berka v.d.H.)
  27. Peter Jens Protzmann (Bad Salzungen)
  28. Torsten Stütz (parteilos / Unterbreizbach – OT Sünna)
  29. Bärbel Dix (Barchfeld-Immelborn – OT Immelborn)
  30. Matthias Fallenstein (Moorgrund – OT Witzelroda)