Aussagen von Frau Müller sind dreist und ungeheuerlich

Zum Artikel „Eine ungeheuerliche Lüge“ vom 13.10.2020 äußert sich der parlamentarische Geschäftsführer der FDP Fraktion im Thüringer Landtag, Robert-Martin Montag, wie folgt:

Die Aussagen von Frau Müller (die Linke, MdL) sind sowohl inhaltlich als auch in der Form dreist und ungeheuerlich.

Für uns Freie Demokraten ist die kommunale Selbstverwaltung und das Selbstbestimmungsrecht der Bürger ein hohes Gut. Aus diesem Grund unterstützen wir die Bürger von Andenhausen, Fischbach und Klings in ihrem Bemühen in den Wartburgkreis zurück gegliedert zu werden ausdrücklich. Dies haben die Bürgerinnen und Bürger in einer Befragung am 26.05.2019 überdeutlich zum Ausdruck gebracht. Rücksicht genommen wurde darauf seitens der Thüringer Landesregierung bei der Kommunalreform im Schnelldurchlauf 2018/2019 nicht. Der bis heute herrschende Unfrieden in der Region ist Ergebnis davon.

Eine Lösung könnte die Zahlung eines Finanzausgleiches an Kaltennordheim für bisherige Aufwendungen sein. Damit wäre der Weg für die Rückkreisung der 3 Rhöndörfer frei und der kommunalpolitische Frieden wieder hergestellt. Wir, Freie Demokraten, arbeiten lieber an einer konkreten Lösung als uns sachfremd und diffamierend in der Presse zu äußern.

Robert-Martin Montag, Generalsekretär der FDP Thüringen und Kreisvorsitzender der FDP Wartburgkreis-Eisenach.
Robert-Martin Montag, Generalsekretär der FDP Thüringen und Kreisvorsitzender der FDP Wartburgkreis-Eisenach.

Robert-Martin Montag, MdL

Robert-Martin Montag MdL zu Besuch im Freibad Mihla und in der Angerschänke Ebenshausen

Robert Martin Montag MdL und Bürgermeister Rainer Lämmerhirt (Fotos: Sebastian Bethge).

Der FDP-Landtagsangeordnete Robert-Martin Montag war am 31. Juli 2020 im Rahmen seiner Sommertour und auf Initiative von Sebastian Bethge zu Gast in der Stadt Amt Creuzburg. Begleitet wurde er von Bürgermeister Rainer Lämmerhirt (UWG), Stadtratsmitglied Sebastian Bethge und dem Ebenshäuser Ortsteilbürgermeister Fred Leise (beide FDP). Robert-Martin Montag ist in Ruhla aufgewachsen und vertritt seit der letzten Wahl die Wartburgregion im Thüringer Landtag.

Kommunale Freibäder in der Corona-Pandemie unterstützen.

Im Dr. Ernst Wiedemann Bad Mihla erkundigte sich der liberale Gesundheitsexperte Montag über den Schwimmbadbetrieb unter Corona-Bedingungen. Das Freibad Mihla öffnete bereits als eines der ersten in der Wartburgregion. Nach der anfänglichen Block-Öffnungszeiten sei der Badbetrieb jetzt wieder von 9 bis 20 Uhr durchgängig geöffnet. Die Besucherzahlen seien aber im Vergleich zum Vorjahr noch sehr gering. Am 30. Juli – dem ersten heißen Tag – seien es 372 Gäste gewesen. Im Vergleich dazu wären an vergleichbaren Tagen in den Vorjahren um die eintausend Besucher gekommen.

Die Freibäder seien gerade während der Corona-Pandemie als Erholungsraum wichtig. Im Thüringer Landtag werde sich der FDP-Abgeordnete Montag deshalb dafür einsetzen, Mittel des Corona-Mantelgesetzes für die coronabedingten Verluste kommunaler Freibäder einzusetzen. Sebastian Bethge, der auch dem Kreistag des Wartburgkreises angehört, betonte, der Kreistag müsse die Kreisumlage für den Haushalt 2021 senken, um das Leben in den kreisangehörigen Kommunen zu unterstützen.

Angerschänke als Dorfzentrum in Ebenshausen.

Stadtratsmitglieder Sebastian Bethge und Matthias Genzel, Bürgermeister Rainer Lämmerhirt, Ortsteilbürgermeister Fred Leise mit Robert Martin Montag MdL vor der Angerschänke.

Anschließend ging es weiter in den Ortsteil Ebenshausen. Ortsteilbürgermeister Fred Leise (FDP) informierte über die baulichen Probleme an der Angerschänke. Das Dach müsse dringend saniert werden und auch die Sanitäranlagen bedürfen einer Erneuerung. Die Angerschänke sei der zentrale Ort für das Dorfleben mit Vereinen, Veranstaltungen und Familienfeiern. Der liberale Landtagsabgeordnete Montag sicherte zu, eine Anfrage im Landtag zu stellen und mit den kommunalen Akteuren in Kontakt zu bleiben.

Stefanie Gorzize

Wahlkreisbüro Robert-Martin Montag MdL

Gelbe Mitfahrbank in Buchenau entwendet: Aufruf an die Täter sowie an mögliche Zeugen

Bei der Bushaltestelle Buchenau (an der L1017) haben die Freien Demokraten am 20. Juni 2020 eine gelbe „Mitfahrbank“ aufgestellt. Gemeinsam mit dem FDP-Landtagsabgeordneten Robert-Martin Montag initiierten Ulrike Schneider und Sebastian Bethge die Aktion, um für eine bessere Mobilität im ländlichen Raum zu werben.

Ulrike Schneider, Sebastian Bethge und Robert-Martin Montag MdL.

Am 11. Juli mussten wir leider feststellen, dass die Mitfahrbank nicht mehr auffindbar ist. Ob die Bank Einzelnen ein Dorn im Auge war oder ob sie nur Jemandem „zu gut“ gefallen hat? Der Diebstahl ärgert uns zutiefst. War die Mitfahrbank doch insbesondere den Buchenauern gewidmet. An der Bushaltestelle gab es bis dahin nicht einmal eine Sitzgelegenheit.

Nach Rücksprachen mit dem Ordnungsamt sowie mit dem Kontaktbereichsbeamten Herrn Kaßner, haben wir uns entschlossen, zunächst mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit zu gehen.

Aufruf an die Täter:

Wenn Sie die Mitfahrbank bis spätestens 8. August zurückbringen, werden wir auf eine Strafanzeige verzichten. Wir möchten die Bank wieder den Buchenauern zur Verfügung zu stellen.

Aufruf an mögliche Zeugen:

Haben Sie Personen oder Fahrzeuge beobachtet, welche die gelbe Mitfahrbank in Buchenau aufgeladen haben? Oder erkennen Sie die Bank wieder? Die Bank war gelb lasiert (womöglich schon überstrichen?) und durch ihre Konstruktion gut wiedererkennbar.

Kontaktdaten für Hinweise:

E-Mail:  Sebastian.Bethge@fdp-wak-ea.de
WhatsApp: 01512 8907484

Sebastian Bethge – gewähltes FDP-Stadtratsmitglied im Amt Creuzburg

Ulrike Schneider – FDP-Ortsteilratsmitglied Mihla

Stichwahl im Amt Creuzburg: Sebastian Bethge unterstützt Ronny Schwanz

Für ein starkes, bürgernahes und innovatives Amt Creuzburg

Kooperationsvereinbarung zwischen den Stadtratsmitgliedern der CDU und der FDP im Amt Creuzburg

Sebastian Bethge und Ronny Schwanz
Sebastian Bethge (FDP) unterstützt Ronny Schwanz (CDU) zur Stichwahl im Amt Creuzburg.

1. Einigkeit für die Region: Auf Augenhöhe zur Fusion

Wir sehen die Stadt Amt Creuzburg in der jetzigen Struktur als Übergangsmodell. Unser Ziel ist eine zeitnahe Fusion mit den Nachbargemeinden aus der Verwaltungsgemeinschaft. Dieser nächste Schritt kann nur auf Augenhöhe, mit gegenseitigem Respekt und Vertrauen gelingen.

2. Umwelt schützen: Klare Haltung gegen neue Windräder

Wir wollen alle rechtlichen Möglichkeiten gegen neue Windräder in unserem Gebiet ausschöpfen sowie Mindestabstände und Höhenbegrenzungen im Flächennutzungsplan festschreiben.

3. Mobilität für alle Ortsteile: Bürgerbus für die Region

Wir möchten neue Mobilitätsangebote für alle Ortsteile schaffen. Deshalb setzen wir uns für die Einführung eines Bürgerbusses in unserer Region ein. Hierzu möchten wir auch mit den regionalen Unternehmen im Personenverkehr das Gespräch suchen, um mögliche Synergieeffekte zu nutzen.

4. Fraktionsgemeinschaft

Die Stadtratsmitglieder der CDU – vertreten durch Ronny Schwanz – und der FDP – vertreten durch Sebastian Bethge – vereinbaren hiermit eine Kooperation im Stadtrat Amt Creuzburg in Form einer Fraktionsgemeinschaft. Die gemeinsame Fraktion der Christdemokraten und der Freien Demokraten trägt die Bezeichnung „CDU/FDP-Fraktion im Stadtrat Amt Creuzburg“. An den Fraktionssitzungen dürfen auch Mitglieder der Ortsgruppen teilnehmen, die nicht Mitglied des Stadtrats sind.

5. Arbeitsweise und Selbstverständnis

Im Zentrum steht das Selbstverständnis, dass jedes Stadtratsmitglied in seinem politischen Handeln der Stadt Amt Creuzburg und den Bürgern der Region verpflichtet ist. Wir stehen für eine überparteiliche, sach- und lösungsorientierte Zusammenarbeit im Stadtrat.

6. Unterstützung zur Stichwahl um das Bürgermeisteramt

Wir unterstützen zur Stichwahl des Ehrenamtlichen Bürgermeisters der Stadt Amt Creuzburg am 12. Juli 2020 gemeinsam den Bürgermeisterkandidaten Ronny Schwanz. Ausschlaggebend für die Wahlempfehlung sind die inhaltlichen Punkte 1 bis 3 dieser Kooperationsvereinbarung.

7. Schlussbestimmung

Die Vereinbarung wird unmittelbar nach Unterzeichnung veröffentlicht.

Ronny Schwanz                     

als Vertreter der CDU im Amt Creuzburg

Sebastian Bethge

als Vertreter der FDP im Amt Creuzburg

Frauenpower, neue Generation und Erfahrung für das Amt Creuzburg

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Amt Creuzburg,

der Wahlkampf nimmt nun schon einige Zeit in Anspruch. Am 28. Juni entscheiden Sie mit Ihrer Stimme. Unsere Ideen für ein innovatives Amt Creuzburg kennen Sie aus unserem Brief an alle Haushalte und von den Wahlplakaten:

  • Einigkeit für die Region: Auf Augenhöhe zur Fusion.
  • Smartes Amt Creuzburg: Bürgerbus und freies WLAN.
  • Umwelt schützen: Keine neuen Windräder.

Darüber hinaus haben unsere Wahlvorschläge weitere Alleinstellungsmerkmale.
Aus diesen Gründen werben wir am 28. Juni um Ihr Vertrauen:

  • Es ist Zeit für eine neue Generation für Stadtrat und Bürgermeister.
  • Wir brauchen Frauenpower, damit der Stadtrat kein Altherrenverein wird.
  • Gleichzeitig setzen wir auf kommunale und wirtschaftliche Erfahrung.

Ulrike Schneider: Eine Mitfahrbank für Buchenau

Die von der FDP aufgestellte Mitfahrbank in Buchenau.

In Buchenau (Stadt Amt Creuzburg) ist in den letzten Sommerferien kein einziger Bus gefahren. Unsere Stadträtin Ulrike Schneider setzt sich gemeinsam mit unserem Landtagsabgeordneten Robert-Martin Montag MdL für eine bessere Mobilität im ländlichen Raum ein.

Deshalb haben wir gemeinsam eine Mitfahrbank in Buchenau aufgestellt. Wir setzen auf bürgerschaftliches Engagement. Natürlich nehmen wir damit die Verantwortlichen nicht aus der Verantwortung für einen besseren ÖPNV. Mehr dazu im Video…

Warum kandidiert Sebastian Bethge als Bürgermeister in der Stadt Amt Creuzburg?

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Amt Creuzburg,

am 28. Juni 2020 wählen Sie Bürgermeister und Stadtrat im Amt Creuzburg.
Sie entscheiden, welche Richtung unsere neue Stadt einschlägt.

In Vorbereitung dieser Wahlen entschloss ich mich, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren. Ich bin 29 Jahre alt und absolviere aktuell meine Ausbildung zum Fahrlehrer. Als Kreistagsmitglied und ehemaliger Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten bin ich politisch gut vernetzt.

Warum kandidiere ich?

Für das Zusammenwachsen und eine erfolgreiche Entwicklung der Region ist die Gleichbehandlung der Ortsteile entscheidend. Wir brauchen einen unbefangenen und überparteilichen Moderator als Bürgermeister. Ich hatte (als einziger Kandidat) bisher kein Mandat in Mihla, Creuzburg oder Ebenshausen inne. Als Kreistagsmitglied habe ich die ganze Region im Blick.

Wir brauchen eine sachorientierte und pragmatische Kommunalpolitik mit wechselnden Mehrheiten. Ich gehöre keiner der „großen“ Parteien oder Wählergruppen an. Für den Fall meiner Wahl erhalten Sie die Garantie für eine ausgewogene, sachorientierte und dem Bürger zugewandte Arbeit zwischen Stadtrat und Bürgermeister, die die Basis für alle Entscheidungen sein sollte und ist.

 Einigkeit für die Region: Auf Augenhöhe zur Fusion.

  • Amt Creuzburg als Übergangsmodell: zeitnahe Fusion mit den VG-Gemeinden
  • wir sind mehr auf die Fusion angewiesen als die Nachbargemeinden (auch finanziell)
  • gleichberechtigte Investitionen in alle Ortsteile
  • Freibad Mihla sichern und gemeinsam über VG oder Zweckverband betreiben

Raus aus der Krise: Digitale Offensive.

  • Smartes Amt Creuzburg: freies WLAN, Bürgerbus, digitale Verwaltung und BürgerApp
  • Modellprojekte für innovative Nahversorgung, Mobilität und medizinische Versorgung
  • regionale Unternehmen, Selbstständige und Vereine unterstützen

Umwelt schützen: Keine neuen Windräder.

  • Mindestabstände und Höhenbegrenzungen im Flächennutzungsplan festschreiben – alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen

Sebastian Bethge

Bürgermeisterkandidat für die Stadt Amt Creuzburg

Weitere Informationen:

Haben Sie Fragen oder Anregungen?

  • E-Mail: Sebastian.Bethge@fdp-wak-ea-de
  • WhatsApp: +49 151 28907484

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Briefwahl im Amt Creuzburg online beantragen

Für die Bürgermeister- und Stadtratswahl der Stadt Amt Creuzburg am 28. Juni 2020 können Sie ab dem 7. Juni die Briefwahl online beantragen.

Briefwahl im Amt Creuzburg online beantragen (externer Link zur Seite des Landeswahlleiters).

Alternativ erreichen Sie das Formular auch über die Internetseite wahlen.thueringen.de

Um einen höchstmöglichen Infektionsschutz für Sie und die Wahlhelfer zu gewährleisten, appelliert die Verwaltungsgemeinschaft Hainich-Werratal an Sie, nutzen Sie rege das Mittel der Briefwahl. So können Sie an der demokratischen Willensbildung teilhaben und schützen sich und andere bestmöglich.

Weitere Informationen zur Bürgermeister- und Stadtratswahl im Amt Creuzburg:

Unser Team für den Stadtrat Amt Creuzburg

Warum kandidiert Sebastian Bethge als Bürgermeister in der Stadt Amt Creuzburg?

Unsere Kandidaten für den Stadtrat Amt Creuzburg

Sieben Kandidaten kandidieren auf der FDP-Liste zur Stadtratswahl im Amt Creuzburg. Die Wahlen für Bürgermeister und Stadtrat finden am 28. Juni 2020 statt. Weitere Informationen finden Sie bald auf unserer Homepage sowie in den sozialen Medien.

Sie haben zur Bürgermeisterwahl eine Stimme und zur Stadtratswahl drei Stimmen.
Sie können jeder Person bis zu drei Stimmen geben oder den Wahlvorschlag ankreuzen.

Ab 7. Juni 2020 können Sie die Briefwahl online beantragen (mehr dazu)

Warum kandidiert Sebastian Bethge als Bürgermeister in der Stadt Amt Creuzburg?

Unsere Kandidaten für den Stadtrat sind:

Sebastian Bethge (Spitzenkandidat)

Bürgermeisterkandidat und Listenplatz 1

Fahrlehreranwärter
Kreistagsmitglied Wartburgkreis
Stellvertretender Kreisvorsitzender FDP WAK-EA

Schwerpunkte:
Digitalisierung, Mobilität und ländlicher Raum

Fred Leise (OT Ebenshausen)

Listenplatz 2

Selbst. Verkehrsleiter
Ortsteilbürgermeister Ebenshausen

Schwerpunkte:
Stärkung der Ortsteile, Gewässer- und Umweltschutz

Ulrike Schneider (OT Mihla)

Listenplatz 3

Selbst. Steinmetzin
Stadtratsmitglied Amt Creuzburg
Ortsteilrätin Mihla

Schwerpunkte:
Mittelstand, Bildung und Bürokratieabbau

Janosch Beyer (OT Creuzburg)

Listenplatz 4

Varietékünstler und Veranstaltungsmanager

Schwerpunkte:
Gleichstellung, Kultur und Sport

Martin Rollberg (OT Creuzburg)

Listenplatz 5

Hallenkoordinator

Kay-Uwe Peckruhn (OT Mihla)

Listenplatz 6

Unternehmer

Schwerpunkte:
Handwerk, Bau und Immobilien

Kathy Wiegand (OT Mihla)

Listenplatz 7

Rentnerin (EU)
Stellv. Vorsitzende Gegenwind Reitenberg e.V.

Schwerpunkte:
Mensch und Natur schützen
(gegen Windkraft und Deponieerweiterung)

Fotos:

  • Bethge: Laurence Chaperon
  • Leise: Foto Salzmann
  • Schneider: Foto Thurau
  • Beyer: privat
  • Peckruhn: privat
  • Wiegand: Foto Thurau

Wartburgkreis fordert auf FDP-Initiative 10H-Regel für Windkraft

Auf Initiative von FDP-Kreistagsmitglied Sebastian Bethge hat der Kreistag die Forderung nach einer 10H-Regel für Windräder beschlossen. Die 10H-Regel für Mindestabstand und Höhenbegrenzung wurde als Ergänzungsantrag zum Entwurf der CDU/FDP-Kreistagsfraktion für eine Windkraft-Resolution beschlossen.

FDP-Kreistagsmitglied Sebastian Bethge zusammen mit Vertretern der BI Stadtlengsfeld

Nach einer intensiven und kritischen Debatte stimmte der Kreistag dem FDP-Antrag und der ergänzten Resolution der CDU/FDP-Kreistagsfraktion zu.

Zur Unterstützung waren auch Vertreter der BI Stadtlengsfeld um Herrn Adam bei der Kreistagssitzung zu Gast.

„Die Mistreiter der Bürgerinitiative haben über drei Stunden gewartet, bis die Windkraft-Resolution auf der Tagesordnung war. Für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit möchte ich mich herzlich bedanken. Der Beschluss ist ein gemeinsamer Erfolg und war nur durch die engagierte Vorarbeit der Bürgerinitiativen möglich.“

FDP-Kreistagsmitglied Sebastian Bethge.

Die beschlossene Windkraft-Resolution des Wartburgkreises im Wortlaut:

Um eine notwendige Arbeits- und Entscheidungsgrundlage für das Regionalplanänderungsverfahren in Südwestthüringen fachrechtlich zu ermöglichen, unsere Kulturlandschaft und die Lebensqualität in der Region zu bewahren und um den Wald zu schützen, fordert der Kreistag des Wartburgkreises von der Landesregierung des Freistaates Thüringen:

1. Die umgehende Verabschiedung eines Landschaftsrahmenplanes durch die Obere Naturschutzbehörde.

2. Das Verbot von Windkraftanlagen im Wald durch Änderung des Thüringer Waldgesetzes.

3. Die Einführung einer 1000-Meter Abstandsregelung zwischen Windkraftanlagen und Wohnbebauung.

4. Eine an die Bundesregierung gerichtete Initiative zur Ergänzung der Länderöffnungsklausel um eine 10H-Regel für Mindestabstand und Höhenbegrenzung.