80 Jahre und kein bisschen leiser

Wilfried Rösing feierte würdevoll seinen 80sten Geburtstag und erfährt viel Zuspruch
Wilfried Rösing feierte würdevoll seinen 80sten Geburtstag und erfährt viel Zuspruch

Gerstungen/Untersuhl (rüd)

Nein, ein Lautsprecher ist Wilfried Rösing nicht, aber er ist mit seinem unermüdlichen Engagement wohl in aller Munde. Sein jetziger runder Geburtstag war somit auch ein willkommener Anlass für viele aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis,  für Freunde, Institutionen und auch für Bürgermeisterin Sylvia Hartung , Danke zu sagen. Schließlich stand Wilfried Rösing 20 Jahre lang auch als stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Gerstungen seinen Mann. Jana Freiberg, die als Chefin der Gerstunger Theatergruppe unter den Geburtstagsgästen weilte, hatte da sogar eine interessante Rechnung aufgestellt. Die Stufen zum Bürgermeister im Rathaus hätte Rösing allein 64.480 mal erklommen, wenn er einmal pro Woche den Bürgermeister besucht hätte, bei dreimaliger Audienz sei er dann 193.440 Stufen gegangen. Tatsächlich aber werden es wohl noch sehr viel mehr gewesen sein, denn Wilfried Rösing führte stellvertretend nicht nur die Gemeinde mit, sondern war nebenbei ehrenamtlich auf vielen anderen Feldern zu Hause.

In der Gemeinde aber habe er in 20 Jahren gerade siebenmal eine Ratssitzung versäumt, erinnerte sich der Jubilar, was dann aber auch begründet war. Die Rastlosigkeit, die ihn umtreibt, umgibt den 80jährigen schon seit seiner Kindheit. Schon als der Vater in den Krieg eingezogen wurde und das Elektrogeschäft schließen musste, ging er mit der Mutter zu den Großeltern nach Pferdsdorf/Rhön und besuchte dort auch die Schule. Erst als der Vater aus russischer Gefangenschaft wieder heimkehrte  ging es zurück nach Gerstungen. Wie der Vater wurde auch er Elektroinstallateur, machte seinen Meisterabschluss und übernahm das elterliche Geschäft. Nach 51 Berufsjahren ging er mit 65 in Rente und hatte in dieser Zeit zwanzig Lehrlinge ausgebildet. Die Hände in den Schoß aber legen konnte der quirlige und vitale Rentner nicht, der vor wenigen Tagen erst den 54. Hochzeitstag mit Ehefrau Elfi feierte und beide stets gern mit den zwei Töchtern unterwegs waren. Inzwischen freuten sich auch die vier Enkel wenn die Großeltern zum Besuch in Hannover oder Berlin aufschlugen oder sie während der Ferien in Gerstungen sein konnten.

 Aber auch die Gerstunger profitierten von der unglaublichen Vitalität eines Wilfried Rösing, der jeweils 15 Jahre lang Vorsitzender der FDP-Ortsgruppe und des Brieftaubenvereins war. Seit nunmehr schon 11 Jahren führt er den Heimat- und Kulturverein als Vorsitzender an. Und natürlich ist da ja noch Breitenau in Österreich. Die Partnerschaft zur befreundeten Gemeinde in der Steiermark hatte er 1996 angestoßen und mitbegründet und inzwischen ist Rösing auch aus der Breitenau nicht wegzudenken. In wenigen Tagen fährt er zum 41. Mal in den idyllischen Ort und zur 1.275-Jahrfeier Gerstungens im kommenden Jahr kommen 30 Musiker des Musikvereins Breitenau zum Ständchen nach Gerstungen. Auch die schon traditionelle Busreise des Freundeskreises mit anderen interessierten Gerstungern in die Steiermark hat Wilfried Rösing für 2019 schon durchgeplant und -organisiert. Doch nicht nur nach Österreich pflegen Rösings ihre Kontakte, sondern sehr intensiv auch die nach Rumänien. Überhaupt ist das Reisen eines der Hobbys des vitalen Paares und wer einmal in Südafrika, in Frankreich, der Schweiz, in Schlesien oder in den Masuren Wilfried Rösing und seiner Frau begegnet, der sollte sich nicht wundern.

Eine selbstbewusste Stimme für Tiefenort

Am 23. September 2018 wurde Annett Schlotzhauer mit 62,35% zur neuen Ortsteilbürgermeisterin von Tiefenort gewählt. Gratuliert haben vor Ort auf der Wahlparty unser Bad Salzunger FDP-Stadtrat Helmut Hempel, unsere beiden Kreisvizes Matthias Fallenstein und Sebastian Bethge, sowie unsere Schatzmeisterin Heidemarie Bischoff.

Wir wünschen Annett Schlotzhauer viel Erfolg.

Fusionsgespräche mit möglichst allen VG-Gemeinden

Fred Leise, Mitglied im Kreisvorstand der Freien Demokraten.

Am 18. September hat die Kommunalaufsicht alle Bürgermeister der VG Hainich-Werratal zu einem Gesprächstermin eingeladen. Ebenshausens Bürgermeister Fred Leise (FDP) erklärte sich bereit, über eine größere Fusion mit der Stadt Creuzburg, der Gemeinde Mihla und allen weiteren VG-Gemeinden zu verhandeln. „Auch wenn eine Einheitsgemeinde nicht meine Herzenslösung ist, bin ich für eine pragmatische Entscheidung für Ebenshausen und unsere Region offen. Voraussetzung für einen Einigungsvertrag ist natürlich ein gutes Verhandlungsergebnis für die Bürger von Ebenshausen.“, sagt Fred Leise, der auch dem Kreisvorstand der Freien Demokraten angehört.

Starkes Bündnis der Vernünftigen bilden.

„Wenn möglichst alle Gemeinden der VG mitmachen, dann können wir im neuen Gemeinderat ein starkes Bündnis der Vernünftigen bilden. Die bisherigen Stänkerer wären dann eine kleine Minderheit.“, sagt Fred Leise. Die öffentliche Meinung habe sich auch in Mihla wahrnehmbar gewandelt. „Im neuen Gemeinderat wird es mit Sicherheit auch eine neue Generation aus Mihla geben, die bereits heute gut mit den anderen Gemeinden zusammenarbeitet.“, sagt der liberale Kommunalpolitiker Fred Leise. Ein gutes Beispiel dafür sei die ortsübergreifende Arbeit der Bürgerinitiative „Gegenwind Reitenberg e.V.“. Am Samstag haben auf Initiative der BI bereits 400 Menschen aus der ganzen Region friedlich auf dem Harsberg demonstriert.

Fusion macht nur Sinn, wenn möglichst alle mitmachen.

Seit längerer Zeit gibt es unter den Gemeinden der VG Hainich-Werratal Unstimmigkeiten, die oft von den Vertretern der Gemeinde Mihla ausgingen. Das Klima in der Region wurde dadurch wiederholt gestört. Unabhängig davon sprechen Creuzburg und Mihla seit kurzem über eine Fusion. „Eine freiwillige Fusion macht nur Sinn, wenn möglichst alle Gemeinden aus unserer Verwaltungsgemeinschaft mitmachen. Respekt und Vertrauen sind die Grundvoraussetzung für ein Zusammenwachsen. Eine alleinige Fusion von Creuzburg und Mihla hätte eher neue Konflikte gebracht, als die Region zusammenzuführen. Deshalb hoffe ich auf möglichst viele Partner aus den VG-Gemeinden, mit denen wir die Region gemeinsam voranbringen können.“, sagt Sebastian Bethge, stellvertretender Kreisvorsitzender der Freien Demokraten.

Freie Demokraten unterstützen Annett Schlotzhauer

Helmut Hempel, Annett Schlotzhauer, Matthias Fallenstein und Sebastian Bethge.

Tiefenort. Am 23. September wählt Tiefenort einen neuen Ortsteilbürgermeister. Annett Schlotzhauer hat als Einzelbewerberin die erforderlichen Unterschriften für die Wahl gesammelt. Die beiden stellvertretenden FDP-Kreisvorsitzenden Matthias Fallenstein und Sebastian Bethge haben gemeinsam mit dem Bad Salzunger FDP-Stadtrat Helmut Hempel das Gespräch mit der 43-Jährigen Tiefenorterin gesucht.

„Annett Schlotzhauer hat uns mit ihrer zielstrebigen und ehrlichen Art überzeugt. Als Freie Demokraten haben wir uns deshalb für eine Unterstützung ihrer Kandidatur entschieden. Als neuer und größter Bad Salzunger Ortsteil braucht Tiefenort eine selbstbewusste und durchsetzungsfähige Stimme. Wir werben daher für eine möglichst hohe Wahlbeteiligung als Rückendeckung für einen starken und eigenständigen Ortsteil Tiefenort.“


so der stellvertretende Kreisvorsitzende der Freien Demokraten, Matthias Fallenstein.

Annett Schlotzhauer ist Mutter einer Tochter, Vorsitzende des Vereins für Gewerbe und Tourismus in Tiefenort und arbeitet als selbstständige Versicherungsfachfrau.

Neustart in der Energiepolitik

Sebastian Bethge, Thomas Becker, Christian Wollny und Michelle Priem mit dem hessischen FDP-Spitzenkandidaten René Rock (2. von links)

Mehrere Vertreter der FDP Wartburgkreis-Eisenach waren diese Woche zu Gast in Bad Salzschlirf bei der Veranstaltung „Neustart in der Energiepolitik – Windkraftausbau stoppen“. Hauptredner war René Rock, der Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidat der Freien Demokraten in Hessen. Vor Ort waren auch mehrere Vertreter von „Vernunftkraft“ und von regionalen Bürgerinitiativen.

„In der Energiepolitik stehen wir länderübergreifend vor ähnlichen Problemen. Vernünftige Mindestabstände und einen Schutz der Wälder vor Windrädern gibt es weder in Hessen, noch in Thüringen. Es macht daher keinen Unterschied, ob rot-rot-grün oder schwarz-grün regiert. Vernünftige Energiepolitik gibt es nur mit starken Freien Demokraten.“, sagt der stellvertretende Kreisvorsitzende FDP-Kreisvorsitzende Sebastian Bethge.

Anfang August waren bereits mehrere Freidemokraten aus Fulda zu Besuch in der Wartburgregion. Die beiden Kreisverbände Wartburgkreis-Eisenach haben für die Zukunft eine verstärkte Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung vereinbart.

Die Freien Demokraten fordern zur hessischen Landtagswahl:

  • Keine Windkraftanlagen in Wäldern und Kulturlandschaften
  • Größere Abstandsgrenzen zur Wohnbebauung (10H-Regel)
  • Umsetzung der Vorgaben des Helgoländer-Papiers
  • Abschaffung des planwirtschaftlichen EEGs
  • Abschaffung der baurechtlichen Privilegierung der Windkraft (§35 BauGB)

Freie Demokraten für Bürgerbefragung zum Zukunftsvertrag

Montag: Weltbeste Bildung nur mit Schulen in einer Hand.

Am 23. August beraten der Eisenacher Stadtrat und der Kreistag des Wartburgkreises über den gemeinsamen Zukunftsvertrag. Zum Verhandlungsergebnis zur Rückkreisung Eisenachs sagt der FDP-Kreisvorsitzende Robert-Martin Montag, der auch dem Landesvorstand der FDP Thüringen angehört:

 

„Bereits in unserem Wahlprogramm zur Kreistagswahl 2014 forderten wir eine Bürgerbefragung zum Verhandlungsergebnis zur Rückkreisung Eisenachs. Die jetzt aufkommenden Debatten zeigen, dass besser die Bürger der gesamten Wartburgregion beteiligt und befragt werden sollten – und zwar nicht über die Frage der Kreisstadt, sondern über den Zukunftsvertrag. Wir Freien Demokraten sind mit der Fusion unserer Kreisverbände Wartburgkreis bereits mit gutem Beispiel vorangegangen. Die Rückkreisung Eisenachs befürworten wir weiterhin – aber nur mit einem zukunftsfesten Ergebnis.

 

Die Eisenacher Oberbürgermeisterin hat den Stadtrat und die Bürger nicht angemessen beteiligt und ihre Verhandlungsschwerpunkte eigenmächtig festgelegt. Dadurch steht der ursprüngliche Zeitplan jetzt auf der Kippe. Eisenach wäre entsprechend der Beschlussvorlage auch nach der Rückkreisung finanziell nicht leistungsfähig. Wie kann eine Stadt in dieser Situation darauf kommen, weiter die wichtigste Zukunftsaufgabe – unsere Schulen – zu behalten? Diese Entscheidung ist politischer Irrsinn, der seinesgleichen sucht. Der Sanierungsstau in Millionenhöhe an den Eisenacher Schulen und Schulsporthallen muss schnellstmöglich beseitigt werden. Das schaffen wir nur in einer Hand mit dem Wartburgkreis. Weltbeste Bildung ist für uns Freie Demokraten die Zukunftsaufgabe und zugleich die wahre soziale Frage.“